Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

50J_DoeStieBu

55 Die Jahreshauptversammlung 1998 fand am 25. April um 19.00 Uhr im neuen Dorfgemeinschaftshaus statt und war von 100 Personen besucht. Daran schloss sich später das Frühlingsfest an. Der Vorstand berichtete ausführlich über den aktuellen Stand des Hallen- baus. Danach stimmte die Versammlung einem Finanzierungsvertrag mit der Erzquellbrauerei mit einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen zu. Seit der Fertigstellung des Dorfgemein- schaftshauses finden alle Vereinsveran- staltungen dort statt. Da dieses Gebäu- de auch für private Veranstaltungen der Mitglieder wie sonstiger Interessenten vermietet werden soll, um die Betriebs- kosten zu decken, beschloss der Vorstand am 18. August 1998 ein Miet- vertragsmuster und eine neue Preisliste. Darin ist auch die Grillhütte erfasst. Die Vermietung entwickelte sich sehr gut. Neben den Familienfeiern von Mitglie- 1998 Samstag, 10. Mai 1997 dern wie auch Nichtmitgliedern sind die gemütlichen Räumlichkeiten und vor allem die gut ausgestattete Küche für Hochzeitsfeiern von Mitbürgern, die traditionell selbst kochen und mit sehr vielen Gästen feiern, sehr beliebt. Diese mieten das Haus für einige Tage und bereiten vor Ort die Speisen vor. Durch die große Nachfrage ergeben sich teilweise lange Reservierungszei- ten, was auch zuweilen von Mitgliedern kritisch gesehen wird. Auch der Karneval hat unser Haus entdeckt. Da das Karnevalskomitee Leppe (KKL) mit seinem Präsidenten Heinz Scherer aus Stiefelhagen keinen geeigneten Saal mehr in Engelskirchen hat, wird der „Leppe-Abend“ seit 1999 bei uns durchgeführt. Ebenso veranstal- tet die Torwache Ründeroth seit 2004 ihre Kindersitzung in unserem Haus. Das Dorffest vom 5. bis 7. September 1998 fand nun erstmalig im inzwischen fertiggestellten Gebäude auf dem Fest- platz in Buschhausen statt und stand unter dem Motto „O’zapft is – Tische- rücken bei Dö-Stie-Bu“. Dazu war das ohnehin schicke neue Haus weißblau geschmückt. Schützenkönig wurde Karl-Heinz Rudolph (Trabi) aus Wiehlmünden mit dem 273. Schuss, Bergziegenkönigin wurde Sabine Fischer aus Dörrenberg und Kinderkönig Sebastian Lusa, eben- falls Dörrenberg. Karl-Heinz Rudolph, von Beruf Maurer, hat uns beim Bau des Dorfgemein- schaftshauses sehr unterstützt und durfte deshalb als „Auswärtiger“ gemäß Vorstandsbeschluss am Vogelschießen teilnehmen. Die Vorjahresmusik unterhielt an allen drei Tagen wiederum unser Publikum. Zur Identität des neuen Schützenkönigs wird aus der Oberbergischen Volkszei- tung vom 9. September 1998 zitiert: „Vereinsvorsitzender Klaus Noß klärte auf: Karl-Heinz Rudolph war 1989, kurz vor der Wende, aus der ehemaligen DDR geflüchtet – natürlich mit seinem „Trabant“, der damals nicht nur beim TÜV für erstaunte Blicke sorgte. Glück- lich verheiratet mit seiner Frau Karin kam schon bald Nachwuchs auf die Welt. „Natürlich haben die Kinder auch direkt Spitznamen bekommen“, so Klaus Noß. Sie wurden fortan Trabi 1 und Trabi 2 genannt. Die Familie Rudolph lebt nun in Wiehlmünden. Am Königsvogelschießen durfte Karl-Heinz Rudolph dank eines Sonderbeschlusses des Vereins teilnehmen. Dort heißt es, dass Leute, die viel Vereinsarbeit leisten, auch mitschießen dürfen. Wie man sieht, mit Erfolg. „Ich bin maßlos überrascht, wie viele Leute heute Abend zur Krönung gekommen sind“, so Klaus Noß vor der Krönung des „DDR-Schützen- meisters“. Döstibu_17. 7. Test Plakat:Döstibu_Vorschlag.qxd 26.07.2011 13:21 Seite 55

Seitenübersicht