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52 50 Jahre – eine starke Gemeinschaft erstattete der Vorstand unter TOP 10 einen Lagebericht zum Neubau des Dorfgemeinschaftshauses. Zu dem Zeit- punkt lagen gegen die Änderung des Flächennutzungplanes keine Einwände vor. Für den 2. Mai stand eine Sitzung des Planungsausschusses an und für den 12. Juni wurde der Ratsbeschluss erwartet. Dieser Zeitplan verzögerte sich leider, sodass es, wie bereits vorher berichtet, erst am 2. September 1996 zur positiven Entscheidung über unsere Bauvoranfrage durch den Oberbergi- schen Kreis kam. Danach wurde das Ing.-Büro Wirths aus Wiehl sofort mit der Planung eines massiven Gebäudes unter Verwendung wesentlicher Teile der gekauften Halle beauftragt. In dieser Versammlung gab Horst Clemens nach neun Jahren sein Amt als Platzwart ab und wurde mit Dank und Beifall verabschiedet. Als Nachfolger wurde Fritz Altmann eingesetzt, dem ebenfalls der Beifall der Versammlung galt. Der Vorstand stellte das Arbeits- programm für 1996 vor, welches Verbesserungen an Wegen und Bänken sowie am Festplatz und seinen Gebäu- den vorsah. Dazu gehörte auch die Aufstellung des von Fritz Altmann geschnitzten Hinweisschildes auf unse- ren Festplatz an der Aggerbrücke „Dörrenberger Weg“. Unter „Verschiedenes“ wurde u. a. über die Abschaffung oder Beibehaltung des Frühlingsfestes diskutiert. Da der Termin am 15. Juni aber bereits bestimmt und vorbereitet war, wurde die Sache vertagt. Das Fest fand dann aber kein großes Interesse bei den Helfern wie den Besu- chern und der Musikant wie der Vorstand kamen sich sehr verlassen vor. 1997 wurde nochmals ein Frühlingsfest veranstaltet und seit 1998 findet es im Anschluss an die Jahreshauptversamm- lung statt. Um auf die seit Jahren rück- läufigen Besucherzahlen zu reagieren, standen zum Dorffest vom 31. August bis 2. September 1996 einige Änderun- gen auf dem Programm. Das Fest stand unter dem Motto „Tanz auf der Tenne“. Statt des großen Festzeltes erwartete die Besucher ein Biergarten mit einem Ensemble vom gemütlich gestalteten kleineren Zelten und Ständen. Während es beim Aufbau ständig regnete und die Stimmung auf den Nullpunkt sank, besserte sich das Wetter ab Samstagmorgen, es wurde übers Fest schön und das Konzept ein Erfolg. Erstmals seit der Gründerzeit wurde wieder eine Verlosung angeboten. Die Preise wurden unter Aufsicht von Notar Martin Jakobs aus Ründeroth am Montagabend nach der Krönung gezo- gen, wobei es neben einer Ballonfahrt, einer Bierzeltgarnitur, einem Aku-Werk- zeugset und einem Gartenpavillon weite- re wertvolle Preise zu gewinnen gab. Auch organisatorisch änderte sich eini- ges. Anstelle der bisherigen Barzahlung an den Verkaufsständen wurde ein Bonsystem eingeführt. Ebenso wurden anstelle der früheren Kellnerteams, lange Jahre unter Leitung von Michael Schwab und später von Waltraud Haut- zinger, eigene Kellner eingesetzt und letztlich wurde an allen Tagen kein Eintritt erhoben, was bis heute beibe- halten wurde. Schützenkönig wurde zum zweiten Mal Achim Giesow aus Dörrenberg, Bergzie- genkönigin wurde ebenfalls zum zwei- ten Mal Elke Burghardt aus Dörrenberg und Kinderkönigin Ina Wildgrube aus Stiefelhagen. Die Tanzmusik wurde von der Band „Magic Trick“ und die Konzertmusik am Sonntag vom Musik- zug Bergneustadt dargeboten. In der Jahreshauptversammlung am 14. März 1997 wurde die Planung des Dorfgemeinschaftshauses mit Kosten- voranschlag vorgestellt und ein Bauausschuss gebildet. Wegen der besseren Übersicht wird die Baumaß- nahme nachfolgend jahresübergreifend dargestellt. Die Kosten des Rohbaues wurden auf ca. 72.000,- DM und der weitere Ausbau auf ca. 80.000,- DM, zusammen also 152.000,- DM, geschätzt. Der Planung und einer zur Finanzierung erforderlichen Darlehensaufnahme von 100.000,- DM wurde entsprechend § 11, Abs. 3 der Vereinssatzung bei zwei Enthaltungen einstimmig zugestimmt. Aufgrund des bereits am 14. Januar 1997 gestellten Bauantrags wurde die Baugenehmigung am 30. Mai 1997 vom Kreisbauamt erteilt. Danach wurde sofort mit den Bauarbeiten begonnen, an denen sich erfreulich viele Mitglie- der intensiv beteiligten. Zeitweise waren bei den Rohbauarbei- ten abends und an den Wochenenden bis zu 29 Personen auf der Baustelle tätig. In den Stundenlisten für 1997 tauchen 67 Namen auf, wobei offen- bleibt, ob wirklich alle Helfer und ihre Stunden erfasst worden sind. Die Arbeiten gingen unter der techni- schen Leitung des 2. Vorsitzenden Horst Karsubke so zügig voran, dass das Dorf- fest vom 6. bis 8. September 1997 unter dem Motto „Richtfest – Tanz im Rohbau“ bereits im Rohbau gefeiert werden konnte. Rechtzeitig zum Dorf- fest wurde das Dach fertig und die Baustelle so gesichert und ausge- schmückt, dass das Fest gefeiert werden konnte. 1997 Döstibu_17. 7. Test Plakat:Döstibu_Vorschlag.qxd 26.07.2011 13:21 Seite 52

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