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45 festgelegt und ließ für den späteren Bau eines Dorfgemeinschaftshauses alle Möglichkeiten offen. Daraus resul- tiert die jetzige Verbindung der beiden Gebäude durch den Laubengang. Dessen große Dachfläche bietet vielfäl- tige Nutzungsmöglichkeiten, die über den eigentlichen Zweck „Gang zur Toilette“ hinausgehen. Wegen beantragter öffentlicher Förder- mittel konnte nicht sofort nach erteilter Genehmigung mit dem Bau begonnen werden. Als erkennbar wurde, dass eine Förderung nicht möglich war, ent- schied der Vorstand am 28. September 1989, das Vorhaben vollständig aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Danach ging es unter der Gesamtleitung des 2. Vorsitzenden Wilhelm Krah unver- züglich los. Erfreulich viele Mitglieder unterstützten mit ihrem persönlichen Einsatz die Baumaßnahme. Am 18. Oktober wurde ausgeschachtet. An den folgenden drei Wochenenden wurde Eisen gebogen, Schalung gebaut und alle Vorbereitungen zum Beton- gießen getroffen. Am 4. November wurden Bodenplatte und die Wände der abflusslosen Grube (Kellergeschoss) gegossen. Dabei halfen ein Kran und eine Treckermisch- maschine. Am 11. November wurde nicht Karneval gefeiert, sondern mit vereinten Kräften die Decke gegossen. Ab dem 17. November wurde gemauert und am 28. November der Dachstuhl gerichtet, so- dass am 2. Dezember das Dach ein- gedeckt werden konnte. Danach nahm man sich Zeit, um bei Gulasch, Bier und sonstigen Getränken zünftig Richtfest zu feiern. Die weiteren Bauarbeiten, innen wie außen, beschäftigten die Mitglieder das gesamte Jahr 1990. Am 9. Januar 1991 konnte der erweiterte Vorstand die Fertigstellung der Toilettenanlage und die bauaufsichtliche Abnahme fest- stellen. Die Gesamtbaukosten haben laut Kassenbericht 1991 21.619,29 DM betragen. Hier können nicht alle Mitglieder, die mitgeholfen haben, genannt werden. Stellvertretend werden die Verantwort- lichen für die einzelnen Gewerke genannt, wobei der Dank allen gilt: Jochen Stamm, Horst Karsubke, Frank Bosch, Rainer Wirth, Horst Clemens, Karl-Heinz Günther, Franz-Josef Meyer, Kurt Kleinjung, Fritz Noß, Rolf Göckel und Heinz Stöcker. Die Toilettenanlage, die mangels Anschluss an den öffentlichen Kanal eine abflusslose Grube hatte, die laufend leergefahren werden musste, erhielt 2000 einen Kanalanschluss und ist im Jahr 2008 durch Vereinsmitglie- der in 705 Arbeitsstunden umfassend renoviert worden, weil wir natürlich beim Innenausbau seinerzeit preiswer- tes Material verwendet haben. Beim Dorffest vom 2. bis 4. September 1989 dominierte der Dörrenberger Weg. Schützenkönig wurde Johannes Kanthak (Kanalkönig), der mit dem 219. Schuss seine 18 Mitbewerber besiegte. Ziegenkönigin wurde seine Nachbarin Maria Breu, die 29 Damen hinter sich ließ. Zu Ehren der alten und neuen Majestä- ten zeigte die Tanzgruppe des Schützen- vereins Vollmerhausen (Leitung Editha Stalewski) gekonnte Darbietungen. Das Musikprogramm erfüllten „Die Bambis“ und die Bröltaler Musikanten aus Ruppichteroth. Die Mitgliederversammlung am 28. April 1990 in der Gaststätte Lusa wurde über den Stand der Bauarbeiten an der Toilettenanlage informiert und allen am Bau beteiligten Dank ausgesprochen. Für das kommende Schützenfest wurde ein Kindervogelschießen ins Programm aufgenommen. Da Erich Gudat die Gaststätte aus alters-/gesundheitlichen Gründen auf- gegeben hat, wurde sie ab 1. April 1990 von der Familie Lusa weitergeführt. Am 24. Mai (Himmelfahrt) veranstalte- te die Dorfgemeinschaft „Sauhausen“ auf dem Festplatz einen Treff für Vater- tagswanderer, der gut ankam. Daraus entwickelte sich dann die ab 1994 alljährlich vom Verein organisierte Veranstaltung. Das nächste Dorffest fand vom 1. bis 3. September 1990 statt und war von schlechtem Wetter begleitet. Das drückte leider die Besucherzahl und damit natürlich auch das finanzielle Ergebnis. Aber auch damit muss ein Verein rechnen und leben. Schützenkönig wurde zum zweiten Mal nach 1974 Klaus Lusa (Regenkönig) mit dem 227. Schuss gegen 24 Konkurren- ten. Ziegenkönigin wurde Marga Jahn vom Dörrenberger Weg und Kinder- könig Boris Zündorf aus Buschhausen. Der Wettbewerb für die Kinder wurde erstmalig ausgetragen und mit einem Wanderpokal belohnt, den Heinz Scherer gestiftet hat. Mit dem in diesem Jahr eingeführten Kindervogelschießen hat das Dorffest seinen derzeitigen Rahmen gefunden. Es beginnt am Samstagabend mit dem festlichen Dorfabend. Am Sonntagmor- gen folgt das Königsvogelschießen, dem 1990 Döstibu_17. 7. Test Plakat:Döstibu_Vorschlag.qxd 26.07.2011 13:21 Seite 45

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