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43 Bergziegenkönigin wurde Schwägerin Christel Lusa, ebenfalls aus Dörrenberg. Am Montagabend war Besuch aus Schottland da. Heinz Stöcker, Landwirt aus Dörrenberg, löste eine Frühschop- penwette (300 l Bier und ein gebrate- nes Schwein) ein und erschien im Schottenrock, begleitet von zwei Berg- bauernmädchen in Lederhosen (Brigitte Kleinjung und Karin Wiefel), was beim Publikum natürlich tosenden Beifall auslöste. Musikalisch wurde das Fest vom „Nachtexpress“ und der Big Band des Tambourkorps Loope begleitet. In der Jahreshauptversammlung am 27. Februar 1988 wurde der Vereinsbeitrag von 12,- DM auf 18,- DM erhöht (30 zu 4 Stimmen bei einer Enthaltung). Zugleich wurde der Vorstand beauf- tragt, den Bau einer Toilettenanlage vorzubereiten. Die starke Nutzung der Grillhütte und die primitiven Toiletten- verhältnisse am Waldesrand erforder- ten eine verträgliche Lösung, nachdem im Vorjahr mit dem Gemeinschaftshaus auch die geplanten Toiletten geschei- tert waren. Aus dem Arbeitsbericht für 1987 ergibt sich außer umfangreichen Arbeiten am Festplatz und seinen Gebäuden auch vielfache Wegeunterhaltung und die Pflege und die Aufstellung von Ruhe- bänken. Der Verein hatte Ende 1987 169 Mitglieder, davon ein Ehrenmitglied. Das Dorffest fand vom 3. bis 5. Septem- ber statt. Die Stimmung unter den Schützen ist bereits einige Zeit vorher angeheizt worden. Dazu wird aus dem 1988 Oberbergischen Anzeiger zitiert: „Wir stellen auch dieses Jahr den Schützen- könig“, verkündeten die Dörrenberger Abonnementssieger selbstbewusst und setzten 170 Liter Bier auf den Titelge- winn. Die Buschhausener Rivalen ließen dies nicht auf sich sitzen, hielten dage- gen und warfen ein Spanferkel in die Schieß- und Wettschlacht. Sonntag, 10.45 Uhr, auf dem Festplatz zu Buschhausen: Das hölzerne Feder- vieh ging nach dem 237. Schuss mit dem Kleinkalibergewehr getroffen zu Boden. Der neue Schützenkönig ist Klaus Noß aus Buschhausen. 23 Mitbe- werber haben das Nachsehen. „Sauber runtergeschnutzelt“, kommentierte Wilhelm Krah, 2. Vorsitzender von Dö- Stie-Bu. Zur Krönung am Montagabend wurde der neue König von vier Getreuen in einer Sänfte ins Zelt getragen und empfing dort von Wilhelm Krah die Insignien der Macht. Ebenso wurde die neue „Bergziegenkönigin“ Gerda Kamp geehrt. Für die Tanzmusik waren am Samstag- abend die „Soundies“ aus Frielingsdorf und am Montag „Die Bambis“ zu- ständig. Den Sonntag mit Vogel- schießen/Frühschoppen, Kinderbelusti- gung und Altenfeier begleitete das Blasorchester Uckerath. Neben der Altenfeier für die älteren Mitbürger/-innen gehört auch die Kinderbelustigung zum ständigen Programm unseres Dorffestes. Das ursprünglich kostenlose Angebot für unsere älteren Bürger/-innen mit Unterhaltungsprogramm und Kaffee/ Kuchen wurde inzwischen auf alle Besucher (gegen Bezahlung) ausge- dehnt. Im Laufe der 50 Jahre ist das Kuchenbuffet vielfältiger und umfang- reicher geworden. Der von den Mitglie- dern gespendete Kuchen reicht über den Sonntag hinaus, um die Frauen nach dem Ziegenschießen am Montag- nachmittag noch exquisit zu versorgen. Auch die Kinderbelustigung hat sich über die Zeit verändert. Waren in den Anfangsjahren Kletterstange mit Süßigkeiten, Eierlaufen, Sackhüpfen, Tauziehen, Ponyreiten und ähnliche V. l. Karin Wiefel, Heinz Stöcker, Brigitte Kleinjung, Karin Fischer, Christine Fischer. Döstibu_17. 7. Test Plakat:Döstibu_Vorschlag.qxd 26.07.2011 13:20 Seite 43

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