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42 50 Jahre – eine starke Gemeinschaft Obwohl es am Vorabend spät wurde, traten am Sonntagmorgen 28 Schützen pünktlich zum Schießen an. Nachdem der Vogel wie im Vorjahr nach der übli- chen Menge Kleinkalibermunition noch auf seiner Stange saß, war größeres Kaliber gefragt. Dazu wurde die Reihen- folge ausgelost; August Schmidt, bereits Schützenkönig 1979, zog die Nummer eins. Er wollte eigentlich nicht mehr mitschießen, wurde aber von den Mitstreitern überredet, legte an, schoss – und war zum zweiten Mal König! Es folgte ein standesgemäßer Frühschop- pen, begleitet vom Spielmannszug Ründeroth und der Blaskapelle Uckerath, an den sich am Nachmittag Altenfeier und Kinderbelustigung anschlossen. Am Montagabend war die Krönung des Jubiläumskönigs August und seiner Frau Elisabeth sowie der Bergziegenkö- nigin Rosi Schwichtenberg. Musikalisch wurde der Abend vom „Nachtexpress“ gestaltet, der zum 20. Mal bei einer Vereinsveranstaltung spielte. Am 18. November 1986 zog der erwei- terte Vorstand eine positive Bilanz des V. l. untere Reihe: Helmut Wiefel, Dieter Wirth, Kurt Fischer, Erich Kamp, Achim Giesow, Kurt Kleinjung, Werner Wirth zweite Reihe: Fritz Altmann, Horst Pfeiffer, Willi Alefelder, August Schmidt, Erwin Voth, Karl Hardt, Hans Bertram, Rolf Göckel, Hermann Schumacher dritte Reihe: Klaus Lusa, Hans Gries, Ernst Engels, Ulrich Berger, Rolf Kenntemich, Egon Schumacher, Paul Elendt Jubiläums. Finanziell ging die Rechnung auch auf. Neben den eigentlichen Fest- einnahmen trugen auch Spenden von 1.650,- DM zu einem Überschuss von rd. 800,- DM bei. Zugleich wurde beschlossen, sich um den Rathauspavillon in Ründeroth, der durch den Umzug ins neue Rathaus nach Engelskirchen frei wurde, zu bewerben, um ihn auf dem Festplatz als Gemeinschaftshaus mit Toiletten etc. zu nutzen. Dazu sollte umgehend eine Bauvoranfrage gestellt und die Entscheidung von der nächsten Jahres- hauptversammlung getroffen werden. Diese Versammlung fand am 14. März in der Gaststätte Gudat in Dörrenberg statt. Damals war aber die Zeit noch nicht reif für die Idee eines Dorfgemein- schaftshauses, denn nach einer sehr strittigen, teilweise auch unsachlichen Diskussion wurde das Vorhaben mit 23 gegen 17 Stimmen abgelehnt. Aber bereits acht Jahre später wurde der Bedarf völlig anders beurteilt. 1987 Nach diesem aufregenden Tagesord- nungspunkt beruhigten sich die Gemüter wieder und die Verabschie- dung von Karl Hardt, der nach 25 Jahren als Vorsitzender nicht mehr kandidierte, und seine Ernennung zum Ehrenvorsitzenden ging würdevoll über die Bühne. Als neuer Vorsitzender wurde Hans Gries aus Buschhausen gewählt. Sein Vertreter wurde Wilhelm Krah aus Dörrenberg. In einer Vorstandssitzung am 16. März wurde eine neue Geschäftsverteilung beschlossen und Wilhelm Krah die technische Betreuung der Vereinsanla- gen übertragen. Zudem wurde Horst Clemens als Platzwart eingesetzt. Neben der Beaufsichtigung von Fest- platz und Gebäuden wurde ihm auch die Vermietung von Grillhütte und klei- nem Zelt übertragen. Gleichzeitig wurde die Preisliste aktualisiert: Vermietung Grillhütte Nutzung bis 5 Stunden 40,- DM Nutzung über 5 Stunden 60,- DM Vereinsmitglieder, Schulen und Kindergärten kostenlos Vereine in der Gemeinde 40,- DM Zelt mit Wurstbude einschließlich Bestuhlung und Zapfanlage 150,- DM Vereinsmitglieder kostenlos Beim Dorffest vom 5. bis 7. September 1987 wurde Bernhard Lusa aus Dörren- berg nach 270 Schuß Kleinkalibermuni- tion und zwei Schüssen aus der „Donnerbüchse“ Schützenkönig. Da in den zurückliegenden 26 Jahren viele Könige aus der Sonnenborner Straße gekommen sind und diese inoffiziell „Königsallee“ heißt, verpasste ihm der Ehrenvorsitzende Karl Hardt bei der Krönung den Namen „Bernhard I. aus der Königsallee“. Döstibu_17. 7. Test Plakat:Döstibu_Vorschlag.qxd 26.07.2011 13:20 Seite 42

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