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38 50 Jahre – eine starke Gemeinschaft ßend noch eine echte Sau durchs Zelt geführt, die diesen Auftritt schadlos überstanden hat und erst wesentlich später auf dem Grill landete. Für die Musik während der Festtage waren die „Swinging Fellows“ und der Musikverein Loope zuständig. Ein Vereinsausflug am 17. Mai 1980 mit 60 Personen nach Bad Ems an der Lahn führte wegen eines Missverständnisses, auf das der Vorstand keinen Einfluss hatte, zu einiger Aufregung. Dennoch verlebten die Teilnehmer einen interes- santen und unterhaltsamen Tag. In der Jahreshauptversammlung am 7. Februar 1981 wurde Alois Wloch wegen seiner Verdienste beim Bau des neuen Festplatzes, hier insbesondere beim Bau der Holzgebäude und zuletzt der Grillhütte, zum Ehrenmitglied ernannt. Die Urkunde wurde am 7. September beim Dorffest unter großem Beifall übergeben. Ein Antrag von Hans Bertram, mit den Jugendlichen der Dörfer über die Grün- dung einer Jugendschießgruppe zu sprechen, fand keine Resonanz, weil wir kein Schützenverein sind. Es wurde aber ein Gespräch mit den Jugendlichen zur Ermittlung ihrer Interessen zugesagt. Dabei ergab sich jedoch kein Wunsch für eine Schießgruppe. In Stiefelhagen bestand hingegen der Wunsch nach einem Bolzplatz im ehemaligen Stein- bruch. Die Möglichkeit sollte geprüft werden. Am 8. Mai 1981 wurde vom erweiterten Vorstand beschlossen, ein Zelt als Anbau an die Wurstbude zu errichten und den in der Flurbereinigung ausge- wiesenen Fußweg von Buschhausen 1981 zum Festplatz mit wassergebundener Decke auszubauen. Das Zelt wurde beim Frühlingsfest am 29. Mai 1982 eingeweiht und bot Platz für ca. 100 Personen, die an den bereits 1981 gekauften zehn Bierzeltgarnituren Platz finden. Dadurch ergab sich neben der Grillhütte eine weitere Gelegenheit, kleinere Veranstaltungen witterungs- unabhängig durchzuführen. Schützenkönig beim Dorffest vom 5. bis 7. September 1981 wurde Paul Elendt aus Stiefelhagen. Knapp 45 Minuten und 115 Schuss reichten für den Hand- streich, alleine aus Stiefelhagen gegen die Übermacht aus Dörrenberg, Busch- hausen und Dörrenberger Weg zu gewinnen. Bei der Krönung trug ihm dies den Beinamen „Paul der Einzel- kämpfer“ ein. Für die Musik beim Fest sorgten der „Nachtexpress“ und die Seemannskapelle Hillmicke. Die Jahreshauptversammlung am 6. Februar fand wiederum verbunden mit einem Tanzabend im Gasthof Baumhof in Ründeroth statt und war von 68 Personen besucht. Es gab keine besonderen Knackpunkte. Beim Dorffest vom 4. bis 6. September 1982 wechselte der Vogel zu Achim Giesow nach Dörrenberg. Der machte mit dem 59. Schuss kurzen Prozess und wurde mit 25 Jahren der bis dahin jüngste König. Laut der Oberbergischen Volkszeitung vom 10. September 1982 wurde Vater Günther Giesow bei der Krönung zum Hofmarschall ernannt und Martin Franzkowiak, früher bereits als Kaninchenzüchter in Erscheinung getreten, als „Florist“ besonders erwähnt. Achim selbst bekam wegen des schnellen Erfolgs den Beinamen „Der Schnelle“. 1982 Für die Tanzmusik sorgte der „Nacht- express“, die übrige Unterhaltungsmu- sik kam erneut von der Seemannskapel- le Hillmicke. Bei der Kinderbelustigung gehörte Sommerskilauf zu den belieb- testen Spielen. Am 5. Dezember 1982 fand erstmals die Nikolausfeier mit neuem Programm auf dem Festplatz statt. Es wurde ein großes Lagerfeuer angezündet, der Nikolaus kam mit einer Pferdekutsche und musste nicht mehr mühsam über die Dörfer fahren. Die Kinder bekamen die obligatorische Tüte und für die Erwachsenen gab es auch Gelegenheit zu einem kleinen Umtrunk mit Glüh- wein und sonstigen Getränken. Die Veranstaltung war öffentlich, sodass viele Eltern und Großeltern, auch aus der Umgebung, die Kinder zum Nikolaus begleiteten. Dieser Nikolausbesuch gehört seither zum ständigen Programm unseres Vereins und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Inzwischen werden neben Getränken auch Speisen angebo- ten. Neben dem Vorstand und seinen Mitarbeitern, die stets für reibungslose Organisation sorgen, sind an diesem Tag jeweils einige Spezialkräfte im Einsatz: Da wäre zuerst der Nikolaus zu nennen, meistens dargestellt von Diet- rich Adolphs, die Kutsche mit Beglei- tung, in den letzten Jahren Christine Stöcker mit dem Pony „Tommy“, Musik und Ton „Sound on Tour“, Thomas Krüger, und der langjährige Spender der Weckmänner, Karl Schmöle. Die Jahreshauptversammlung am 15. Januar 1983 im Gasthof Gudat war von 43 Mitgliedern besucht und verlief ohne Besonderheiten. Für den 21. Mai (Pfingstsamstag) wurde das Frühlings- 1983 Döstibu_17. 7. Test Plakat:Döstibu_Vorschlag.qxd 26.07.2011 13:19 Seite 38

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