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35 Verbindung zur Straße zwischen Busch- hausen und Dörrenberg herstellt. Erst- mals konnte das Zelt auf ebener Fläche aufgestellt werden und musste nicht mehr wie auf der früheren Viehweide an vielen Stellen unterlegt werden, was auch bei der damaligen Tanzbegeiste- rung zuweilen für eine schwankende Tanzfläche gesorgt hatte. 2006 wurde noch das angrenzende Flurstück Nr. 6, 2.254 qm groß, erwor- ben und mit Buchen aufgeforstet. Der gesamte Vereinsbesitz ergibt sich aus dem nebenstehenden Kartenausschnitt. Schützenkönig wurde Horst Pfeiffer aus Ründeroth. Wegen seines hervorragen- den Arbeitseinsatzes hatte ihm der Vorstand, obwohl er nicht im Vereins- gebiet wohnte, die Schießerlaubnis erteilt. Seine Vereinsfreunde mussten deshalb nach Ründeroth fahren, um traditionell die Haustüre zu bekränzen. Insgesamt gaben die 45 Bewerber nur 66 Schuss ab. Bei strahlendem Sonnenschein an allen drei Tagen begleiteten der „Nacht- express“, das Blasorchester Uckerath, der Spielmannszug Ründeroth und am Montagabend das Tanz- und Show- orchester „Die Teddys“ das Fest. Weil der Schießstand noch nicht fertig war, fand das Vogelschießen 1975 noch am bisherigen Platz „In den Böken“ in Dörrenberg statt. Eine Schießanlage, wie heute üblich, gab es natürlich nicht. Es wurde auf einen an einer Stange befestigten Holzvogel geschos- sen; der aufsteigende Hang zum Wahl- scheidskopf bildete den Kugelfang. Selbstverständlich war der Schießbe- reich abgesperrt und eine Schießauf- sicht gab es auch. In den Vereinsakten befinden sich die Schießerlaubnisse seit 1973 für die Königsvogenschießen „In den Böken“ Zu erkennen sind vorne links Jürgen Dieckmann, an der Hausecke Hermann Schumacher, daneben August Schmidt. Benutzung von Kleinkalibergewehren. 1975/76 wurde nun auf dem neuen Festplatz eine moderne Schießanlage errichtet, der ein schusstechnisches Gutachten eines Schießstandsachver- ständigen zugrunde lag und erstmals einen Schießkasten als Kugelfang hatte. Diese Anlage wurde also 1976 erstma- lig benutzt und musste alle vier Jahre überprüft werden. Im Laufe dieser Überwachungen wurden entsprechend dem schießtechnischen Fortschritt immer wieder Verbesserun- gen gefordert. Das aktuelle Gutachten datiert vom 20. Februar 2010, die nächste Überprüfung ist 2013 fällig. Aufgrund der derzeitigen Rechtslage (Waffengesetz) hat die Kreispolizeibe- hörde in Gummersbach am 18. August 2010 eine befristete Erlaubnis zum Betrieb eines Vogelschießstandes bis 30. November 2013 erteilt, sodass die jährlichen Anträge auf Schießerlaubnis entfallen. Die Jahreshauptversammlung am 24. Januar im Gasthof Baumhof in Ründe- roth verlief harmonisch. An die Versammlung schloss sich der übliche Tanzabend an, den die Mitglieder sehr genossen und lange verweilten. Beim Dorffest vom 4. bis 6. September wurde Fritz Altmann aus Buschhausen Nachfolger von Horst Pfeiffer als Schützenkönig. 280 Kleinkaliberschüsse von 34 Schützen überstand der Vogel unbeschadet. Erst nach dem 13. Schuss größeren Kalibers gab er auf und fiel Fritz Altmann zu Füßen. Zu den Klängen des Blasorchesters Uckerath zogen Schützen und Zuschauer zum Früh- schoppen ins Festzelt. 1976 Döstibu_17. 7. Test Plakat:Döstibu_Vorschlag.qxd 26.07.2011 13:19 Seite 35

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