Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

50J_DoeStieBu

33 Das Fest wurde musikalisch vom Bläser- chor des Hegerings Ründeroth, dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Gummersbach und als Tanzmusik von „Lindenbergs Nachtexpress“ gestaltet. Um den vielen Kindern in der Siedlung in Stiefelhagen Spielmöglichkeiten zu bieten, vereinbarten die Ründerother Wohnbaugesellschaft mbH (Rüwog) und unser Verein mit Vertrag vom 22. Juni 1973, gemeinsam einen Kinder- spielplatz von rd. 1.000 qm Größe zu errichten. Weitere Flächen stellte die Rüwog als Bolzplatz bereit. Die Rüwog stellte das Grundstück zur Verfügung, übernahm die Herrichtung des Geländes und die Einzäunung, die Lieferung der Spielgeräte und die Bepflanzung. Der Verein stellte die Spielgeräte auf, lieferte und montierte drei Bänke, legte einen Sandkasten an und übernahm die Platzunterhaltung und die Wartung der Spielgeräte. Entsprechend dieser Aufgabenvertei- lung wurde auch die künftige Ersatzbe- schaffung vereinbart. Die Haftung für den Platz übernahm die Gemeinde Ründeroth mit Vertrag vom 26. November 1973. Der Spielplatz wurde in den ersten Jahren sehr gut angenommen. Über die Jahre gab es aber zunehmend Proble- me. Die Kinder wurden größer, nutzten den Spielplatz immer weniger, die Geräte wurden beschädigt, das Platz- umfeld verschmutzt; die Sicherheits- bestimmungen wurden auch ständig verschärft, sodass die Unterhaltung immer schwieriger wurde. Das war aber nicht nur unser Problem, sondern betraf die Kommunen rundum. Bei einer sicherheitstechnischen Beur- teilung durch die Dekra im Oktober 1985 im gesamten Gemeindegebiet, über die der Oberbergische Anzeiger vom 13. Februar 1986 ausführlich berichtete, fiel unser Platz durch, Note ungenügend! Der Sanierungsaufwand überstieg die Möglichkeiten der Vertragspartner, zumal auch die Gemeinde Engelskir- chen kaum finanzielle Hilfe leisten konnte. Deshalb beschloss die Jahres- hauptversammlung am 22. Februar 1986 nach Absprache mit den Stiefel- hagener Vorstandsmitgliedern einstim- mig, den Spielplatz aufzugeben und den Vertrag mit der Rüwog zu kündigen. Die Kündigung wurde am 23. April 1986 angenommen und das Gelände nach dem Abbau der Spielgeräte offiziell am 9. April 1987 an den Eigentümer zurückgegeben. 1974 fand die Jahreshauptversamm- lung mit anschließendem Tanz am 19. Januar im Gasthof Baumhof in Ründe- roth statt. Erwähnenswert ist der Beschluss, Jugendlichen ab 18 Jahre, die Vereinsmitglied sind und in den drei Ortschaften wohnen, die Schießerlaub- nis zu erteilen. Damit wurde die Einschränkung (mit Zustimmung der Eltern) im Beschluss vom 14. Februar 1970 aufgehoben. Grundlage dafür war das neue Volljäh- rigkeitsalter im späteren Gesetz vom 22. März 1974. Am 15. Februar erlitt unser Vereinsmit- glied Helmut Knorr einen Verkehrsun- fall, an dessen Folgen er wenige Tage später verstarb. Seine Frau wurde schwer verletzt. Die Ortsgemeinschaft war schockiert. Der Verein startete eine Spendenaktion für die Familie. 1974 Das Dorffest 1974 (31. August/ 1. September) fand im Rahmen der 800- Jahrfeier der Gemeinde Ründeroth statt. König wurde Klaus Lusa aus Dörrenberg nach 32 Schuss. Musikalisch wurde das Fest wiederum vom Blasorchester Ucke- rath, dem Spielmannszug der Freiwilli- gen Feuerwehr Ründeroth und vom „Nachtexpress“ begleitet. Der Ausklang am Montagabend hatte weiterhin inter- nen Charakter. In der Jahreshauptversammlung 1975 am 1. März im Gasthof Baumhof in Ründeroth mit anschließendem Tanz war der Bau des Festplatzes das beherr- schende Thema, weil auch zu diesem Zeitpunkt die vorbereitenden Arbeiten bereits begonnen hatten. Nach Zuteilung des neuen Grundstücks im Wald nahe Buschhausen (Gemar- kung Ründeroth, Flur 63, Nr. 5, 15.192 qm groß) in 1974 und der Anerkennung des zu zahlenden Holzausgleichs von 9.463,- DM in den Verhandlungen vom 6. Dezember 1974 und 2. Januar 1975 wurde sofort mit den Arbeiten begon- nen. Dazu wurde auf der geplanten Festfläche der vorhandene Fichtenbe- stand gefällt, das Holz verkauft und das Schlagholz verbrannt. Danach wurde die Fläche maschinell einplaniert, die notwendigen Ver- und Entsorgungsleitungen verlegt, die Ober- fläche geschottert und abgesplittet und aus Holz eine Wurst- und eine Schieß- bude gebaut. Eine ordentliche Platz- beleuchtung wurde ebenfalls installiert. Rechtzeitig zum Dorffest vom 6. bis 8. September 1975 (erstmalig offiziell drei Tage) war der Platz fertig. Erschlossen wurde er durch den gemeindlichen Wirtschaftsweg Flur 63, Nr. 4, der die 1975 Döstibu_17. 7. Test Plakat:Döstibu_Vorschlag.qxd 26.07.2011 13:19 Seite 33

Seitenübersicht