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32 50 Jahre – eine starke Gemeinschaft waren beteiligt: Tambourkorps der Frei- willigen Feuerwehr Ründeroth, Feuer- wehrmusikzug Marienhagen, MGV „Concordia“ Hargesheim (bei Bad Kreuznach), zu Gast beim MGV Oesing- hausen, und am Nachmittag bei der Altenfeier die „Knippfamilie“ aus Engelskirchen. Während der Festtage wurden 181,60 DM für die Aktion „Sorgenkinder“ gesammelt. Am Montagabend fand wiederum ein interner Kehraus für die über 80 Helfer des Festes statt, die sich auch wieder über eine amerikanische Versteigerung freuten. Am 14. November 1970 wurde bei einem gemütlichen Abend in der Berg- schänke in Wahlscheid ein Film vom Schützenfest 1970 gezeigt, den die Vereinsmitglieder Herbert Lente und Fritz Wanitschka und Frau gedreht hatten. In der Hauptversammlung am 6. Febru- ar 1971 wurde der Vorstand beauftragt, im Raum Buschhausen ein für einen Festplatz geeignetes Grundstück im Rahmen der Flurbereinigung Remer- scheid zu kaufen und dazu auch die eigene Wiesenfläche einzubringen. Erfreut konnte der Vorstand berichten, dass Dank des besonderen Einsatzes der Vereinsmitglieder Günter Stephan, Helmut Fuchs und Walter Rettberg je ein Schülerwartehaus an der Agger- brücke und am Abzweig Dörrenberger Weg/Stiefelhagener Straße errichtet wurde. Auch diese Versammlung haben die letzten Teilnehmer laut Nieder- schrift erst zu früher Stunde verlassen. Beim Schützenfest am 4./5. September 1971 musste am Samstagabend gegen 1971 21.30 Uhr das Festzelt wegen Überfül- lung geschlossen werden, weil es mit mehr als 500 Besuchern überbelegt war. Schützenkönig wurde Erich Kamp (Dörrenberg) nach halbstündigem Schießen (Sonnenkönig). Die Musik gestalteten „Lindenbergs Nacht- express“, Feuerwehrmusikzug Marien- hagen, Tambourkorps der Freiwilligen Feuerwehr Ründeroth und Sonntag- nachmittag zur Altenfeier das Rhei- nisch-Bergische Akkordeon-Orchester. Zur Stärkung der Frühschoppenbesu- cher gab es mittags neben dem übli- chen Angebot (Bratwurst, Fritten, Schnittchen) erstmalig Erbsensuppe, die von den Frauen der Dorfgemein- schaft zubereitet wurde. Anlässlich des 10-jährigen Bestehens fand am 18. September 1971 eine Busfahrt mit 54 Teilnehmern nach Hargesheim/Nahe statt, bei der der Nachtexpress aus Marienhagen die Gesellschaft begleitete. Die Fahrtkosten betrugen 10,- DM pro Person. Die akti- ven Helfer beim Schützenfest hatten Freifahrt. Die nächste Jahreshauptversammlung fand am 26. Februar 1972 im Gasthof Gudat statt und schloss ein normales Vereinsjahr ab. Beim Dorffest 1972 am 2./3. September wurde Karl Maurer aus Buschhausen nach 88 Schuss Schützenkönig. In Anspielung auf die gleichzeitig stattfin- denden Olympischen Spiele in München erhielt er bei der Krönung vom Vorsit- zenden den Beinamen „Olympiakönig“. Die Resonanz in der Bevölkerung war riesig; am Samstagabend konnte das Zelt nicht alle Besucher fassen. Für die Musik an diesem Wochenende waren 1972 zuständig „Lindenbergs Nachtexpress“, Blasorchester Uckerath, Tambourkorps der Freiwilligen Feuerwehr Ründeroth und der Männergesangverein Kießerling und Albrecht aus Solingen. Im Kölner Stadtanzeiger vom 5. September 1972 kann man zum Schie- ßen lesen: „87 Schüsse waren bereits gefallen, ... als ein verspäteter Schütze eintraf, zielte und siegte. Mit dem 88. Schuss, einem olympischen Schuss, von allen andern hervorragend vorbereitet, wurde Malermeister Karl Maurer aus Buschhausen neuer Schützenkönig. Wie in jedem der vergangenen zehn Jahre war auch diesmal Viktor Lusa wieder „hart am Vogel“. Aber, wie schon so oft, neigte sich das Glück einem andern zu.“ Bei diesem Fest wurde erstmals das Festzelt von Heinrich Lütticke aus Dumicke bei Olpe geliefert. Der Familie Lütticke, später führte Frau Lütticke das Geschäft nach dem Tode ihres Mannes am 30. Januar 1982, sind wir bis zum Bezug des Dorfgemeinschaftshauses 1997 treu geblieben. In der Jahreshauptversammlung am 17. Februar 1973 im Gasthof Gudat konnte der Vorstand einen normalen Jahresab- lauf vorstellen. Die Mitgliederzahl lag bei 168. Schützenkönig 1973 wurde am 1. September Kurt Fischer (Wibbelkönig) aus Dörrenberg nach 246 Schüssen. Bei diesem Fest wurden am Sonntagmittag 500 Portionen Erbsensuppe, gekocht von der Bundeswehrkantine in Marien- heide, an die hungrigen Gäste verkauft. Die Bundeswehr hat uns danach einige Jahre beliefert. 1973 Döstibu_17. 7. Test Plakat:Döstibu_Vorschlag.qxd 26.07.2011 13:19 Seite 32

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