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31 in der Gemarkung Ründeroth, Flur 9, gelegenen Flurstücke 250 und 256, zusammen 403 qm groß. Das Dorffest fand am 31. August/ 1. September 1968 statt und wurde wiederum von der Feuerwehrkapelle Marienhagen begleitet. Am Sonntag- nachmittag bei der Altenfeier gab die Siebenbürger-Trachtenkapelle aus Dra- benderhöhe ein Konzert. In der Presse- mitteilung ist von einem beheizten Fest- zelt für 600 Personen die Rede, was die erreichten Dimensionen erkennen lässt. Als zusätzliche Attraktion startete am Sonntagnachmittag ein Ballon-Wett- bewerb der Spar- und Darlehenskasse Dieringhausen in Verbindung mit dem Genossenschaftsverband der Bauspar- kasse Schwäbisch Hall und der Raiffei- senversicherung, Verbandsbezirk Köln, bei dem wertvolle Preise zu gewinnen waren. Schützenkönig wurde gegen 41 Mitbe- werber Kurt Kleinjung aus Dörrenberg mit dem 278. Schuss. Sein Erfolg wurde beim anschließenden Frühschoppen mit lokaler Prominenz ausgiebig gefeiert. Am 6. Dezember 1968 wurde erstmalig eine Bescherung der Kinder bis 14 Jahre durchgeführt. Dazu fuhren Nikolaus und Knecht Ruprecht (Karl Hardt und Fritz Göckel) mit Pony und Wagen in die Orte des Vereinsgebietes und verteilten Tüten an die erfreuten Kinder. Diese Nikolausfahrt wurde zur Tradition und wiederholte sich alljährlich, bis ab 1982 eine zentrale Veranstaltung, auch für die übrige Bevölkerung, auf dem Fest- platz stattfand. Die nächste Jahreshauptversammlung fand am 18. Januar 1969 in der Gast- 1969 stätte Haarmann in Dörrenberg statt. Nach der zügigen Abwicklung der Regularien ist zu erwähnen, dass die im Vorjahr kritisierte Gemeinde Ründeroth die Müllkippe in Stiefelhagen mit Mutterboden abgedeckt hat, eine Einsaat aus Witterungsgründen aber 1968 nicht mehr möglich war. Dazu steht im Jahresbericht: „Die Bauabtei- lung Stiefelhagen des Gemeinnützigen Vereins hat mit viel Mühe, Schweiß und Bier das Plateau für eine Einsaat mit Rasen instand gesetzt. Im Frühjahr diesen Jahres (1969) muss sofort mit der Einsaat begonnen werden. Im vori- gen Jahr hat uns die ungünstige Witte- rung einen Strich durch verschiedene noch vorgesehene Arbeiten gemacht.“ Das nächste Winterfest fand am Sams- tag, dem 1. Februar 1969, im Dorf- gemeinschaftshaus Wiehlmünden statt. Es spielte die Kapelle „Trio Harmonie“, die uns auch bei späteren Veranstaltun- gen häufig begleitete. Das Dorffest 1969 fand am 6./7. September statt. Traditionell war für die Musik wieder die Feuerwehrkapelle Marienhagen zuständig. Am Sonntag- nachmittag beim Kaffeetrinken der älteren Mitbürger/-innen erfreuten Darbietungen des Judoklubs des TSV Dieringhausen das Publikum. Bei der gleichzeitig laufenden Kinderbelusti- gung trugen über 400 Kinder lustige Wettkämpfe aus und verdienten sich die begehrten Süßigkeiten und Spielsachen. Schützenkönig wurde nach 366 Schuss Rolf Kenntemich, der bereits 1961 der erste Schützenkönig in Dö-Stie-Bu war. Die Krönung nahm am Sonntagabend wie immer der stellvertretende Bürger- meister Friedrich Kohlhage vor, in der Presse als „Kröner vom Dienst“ bezeich- net. Das Fest endete für die vielen Helfer mit ihrem Anhang am Montagabend wiederum mit einem „Kehraus“. 1969 wechselte auch der Wirt der Gaststätte; Nachfolger von Ernst Haarmann wurde Erich Gudat. In der Hauptversammlung am 14. Februar 1970 wurde Karl Nörrenberg, langjähriger Unterkassierer für Stiefel- hagen, zum ersten Ehrenmitglied des Vereins ernannt. Damit bedankte sich der Verein für die erfolgreiche Mitglie- derwerbung in Stiefelhagen. Laut dem späteren Jahresbericht soll bis 4.00 Uhr gezecht worden sein. Festzuhalten bleibt der Beschluss, das Alter der Schützen von 21 auf 18 Jahre zu senken, allerdings nur mit Einwilligung der Eltern. Diese Einschränkung wurde 1974 mit dem veränderten Volljährigkeitsalter aufgehoben. Am 7. März 1970 fand das Winterfest wieder im Dorfgemeinschaftshaus Wiehlmünden statt und fand mit unter- haltsamen Spielen und guter Tanzmusik durch „Lindenbergs Nachtexpress“ allgemein Anklang. Erstmalig wird hier die aus dem Feuerwehrmusikzug Mari- enhagen hervorgegangene Tanzkapelle „Nachtexpress“ unter Leitung von Werner Lindenberg erwähnt. Am 1. März 1970 wurde bereits das Festzelt für das Dorffest am 5./6. September beim Verleiher Voss bestellt. Schützenkönig wurde Rolf Göckel aus Stiefelhagen nach 370 Schuss leichter und acht Schuss schwerer Munition. Die Königskrönung beim Festabend nahm wie bereits seit 1965 der stellver- tretende Bürgermeister der Gemeinde Ründeroth, Friedrich Kohlhage, vor. Für die Musik war durchgängig „Lindenbergs Nachtexpress“ zuständig. Am Frühschoppen nach dem Schießen 1970 Döstibu_17. 7. Test Plakat:Döstibu_Vorschlag.qxd 26.07.2011 13:19 Seite 31

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