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30 50 Jahre – eine starke Gemeinschaft Veranstaltungen und den sonstigen Vereinsbedarf möglichst in der Region einzukaufen. Die Getränke hat die Fa. Getränke Hardt aus Niederseßmar bis 1989 geliefert. Seither vorsorgt uns als Nach- folger die Fa. Erlinghagen-Kürschgen aus Gummersbach. Dadurch ist das Zunft Kölsch der Erzquell-Brauerei aus Bielstein (Wiehl) seit jeher in unseren Gläsern. Zeitweise wurde auch noch Wicküler Pils angeboten. Die berühmten Zwiebelwürste lieferte Willi Prinz aus Oesinghausen bis zur Geschäftsaufgabe. Seit 2001 werden wir von seinem Nachfolger und frühe- ren Mitarbeiter Holger Krämer aus Strombach beliefert. Lebensmittel und sonstigen Bedarf kaufen wir von Beginn an weitgehend bei der Fa. Aug. Jaeger Nachf. aus Ründeroth. Darüber hinaus werden natürlich auch viele weitere Artikel beim örtlichen Handel eingekauft. Schützenkönig wurde aus 37 Bewer- bern nach 180 Schuss Ernst Engels aus Stiefelhagen, dem neben Kette und Hut vom stellvertretenden Bürgermeister Kohlhage erstmalig ein geschnitzter Holzadler als Wanderpreis übergeben wurde. Dieser Adler wurde von der Schützengilde gestiftet und von der Firma Alfons Herr aus Hornbach im Schwarzwald am 29. Juni 1966 zum Preise von 175,20 DM geliefert, vermit- telt von Willi Ruppel. Musikalisch wurde das Fest wiederum von der Feuerwehrkapelle Marienha- gen, dem Tambourkorps der Freiwilligen Feuerwehr Ründeroth und dem MGV Oesinghausen gestaltet. Abschluss war am Montagabend wieder der interne Ausklang für alle Mitglieder. Die nächste Jahreshauptversammlung am 11. Februar 1967, wiederum in der Gaststätte Haarmann, war nur von 38 Mitgliedern besucht. Im Jahresbericht des Vorstands wurde erwähnt, dass die Mitgliederzahl zum 31. Dezember 1966 100 beträgt (43 Dörrenberg, 32 Stiefel- hagen, 25 Buschhausen). Sie stieg innerhalb des Jahres auf 148 Mitglieder an. Beim Dorffest am 2./3. September 1967 war das Zelt am Samstagabend wieder- um mit 500 Personen besetzt, welche die Tanzmusik der Feuerwehrkapelle Marienhagen genossen. Am Sonntag- nachmittag nach der Kinderbelustigung gastierte beim gemütlichen Nachmittag das „Erste Kölner Akkordeon-Orchester“ und fand viel Beifall. Dieses Orchester hatte in dem Jahr bereits eine Amerika- Tournee hinter sich. Zum Kaffeetrinken waren laut einer in den Akten befindli- chen Einladung die älteren Bewohner der Ortschaften kostenlos eingeladen. Im Bedarfsfalle stand sogar ein Fahr- dienst zur Verfügung. Schützenkönig am Sonntagmorgen wur- de nach 375 Schuss Erwin Voth aus Stie- felhagen, der beim anschließenden Früh- schoppen gebührend gefeiert wurde. Am Montagabend beim internen Ausklang fand eine amerikanische Versteigerung statt, zu der u. a. Martin Franzkowiak aus Stiefelhagen, ein begeisterter Kaninchenzüchter, eines seiner Tiere gestiftet hatte. Auch in den nächsten Jahren erfreuten sich Verstei- gerungen großer Beliebtheit. In der Jahreshauptversammlung am 20. Januar1968 wurde nach der Abwicklung 1968 1967 der Regularien, der Festlegung des Wegebauprogramms, der Anregung, ein Grundstück zu erwerben, um es in die Flurbereinigung einzubringen, auch beschlossen, dem Verein zur Förderung und Betreuung behinderter Kinder e. V. im Oberbergischen Kreis 300,- DM zu spenden. Dieser Betrag wurde dann durch eine Sammlung unter den Anwe- senden auf 385,- DM aufgestockt. Der Verein hat sich nach der Spendenüber- gabe mit Schreiben vom 14. Februar 1968 und einer Urkunde bei uns bedankt. Die Mitgliederzahl hat sich inzwischen auf 148 erhöht. In seinem Jahresbericht merkte der Vorsitzende kritisch an, dass die Beteiligung der Mitglieder an den gemeinnützigen Arbeiten hätte besser sein können. Es handele sich immer um denselben Personenkreis. Die Gemeinde Ründeroth wurde gebeten, die im Sommer 1967 stillge- legte Müllkippe in Stiefelhagen zu planieren und gemäß den Auflagen des Oberbergischen Kreises mit Mutter- boden abzudecken, um danach einen Spielplatz anzulegen. Ebenfalls wurde zum Winterfest am 12. Februar 1968 in die damalige Gaststät- te „Bergschänke“ nach Wahlscheid eingeladen, weil dies aus organisatori- schen Gründen (Raumgröße, Karnevals- schmuck, Hauskapelle) günstig war. Proteste gegen diese Ortswahl wurde laut Protokoll mit den Vorteilen der „Wacholderverkrümelungsallee“ ausge- räumt. Aus einem späteren Bericht ergibt sich, dass dieses Fest ein voller Erfolg war und die Straße ihrem Namen gerecht wurde. Entsprechend dem Versammlungsauf- trag wurde am 19. April 1968 ein Teil der Weidefläche, die als Festplatz dien- te, erworben (Urkunde Nr. 307/1968, Notar Franken). Es handelte sich um die Döstibu_17. 7. Test Plakat:Döstibu_Vorschlag.qxd 26.07.2011 13:19 Seite 30

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