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28 50 Jahre – eine starke Gemeinschaft später hat man sich immer wieder mal voll Freude unterhalten, weißt du noch, damals auf dem Dölmerich, das war ein Erlebnis für Jung und Alt. Dass sich bei diesen Veranstaltungen unsere Kasse etwas füllte, ist begrüßenswert. Letzt- lich kommen diese Finanzen unserer Gemeinde in irgendeiner Form zugute. Der Abbau des Zeltes verlief störungs- frei und ohne ernstlichen Unfall. Unmittelbar nach dem Fest wurde der Zeltplatz so erweitert, dass zukünftig ein Zelt mit den Abmessungen 15 x 30m aufgestellt werden kann. Für die ganz Alten aber, die nicht an dem Fest teilnehmen konnten und die zum Teil an ihre Stuben gefesselt sind, die auch zum Teil das Oberbergische Land noch gar nicht kennen, wollte der Vorstand eine kleine Kaffeefahrt insze- nieren. Hierzu sollten sich die Kraftfah- rer des Vereins bereithalten und kosten- los sich und ihre Wagen für eine kleine Rundfahrt zur Verfügung stellen. Die Frauen erklärten sich bereit, Kaffee zu kochen und Kuchen zu backen, da auf vielseitigen Wunsch der Fahrtteilneh- mer das Kaffeetrinken abschließend in Dörrenberg stattfinden sollte. Dem Vorstand war das angenehm, da auf diese Weise die Kasse nicht allzu stark belastet wurde. In einer Mitgliederversammlung wurde beschlossen, dass diese Fahrt am 10. Oktober stattfinden soll. Trotz des Mehrheitsbeschlusses, dass diese Fahrt stattfinden soll, verstanden es einige Mitglieder, unser Vorhaben so zu stören, dass wir uns genötigt sahen, diese freundliche Geste unseren alten Mitbürgern gegenüber auf einen noch unbestimmten Zeitpunkt zu verschie- ben. Der Vollständigkeit halber muss noch erwähnt werden, dass der Vorstand im Jahre 1965 achtmal zusammengetreten ist. Der Arbeitstrupp unseres Vereins traf sich an verschiedenen Samstagen, um renovierende Arbeiten an Wegen und Kanalisationen innerhalb unseres Orts- teils auszuführen. Das hierzu erforderli- che Baumaterial wurde uns freundli- cherweise von der Gemeinde Ründeroth zur Verfügung gestellt. Leider beein- flusste oft die ungünstige Witterung unseren Arbeitswillen, sodass nur ein Teil des vorgesehenen Programms ausgeführt werden konnte. Das Jahr 1965, das uns allen so viel Freude brachte, endete leider mit einem völlig unerwarteten Trauerfall. Am Montag, den 20.12., mussten wir Herrn Ernst Stöcker, einen Gründer und Förde- rer unseres Vereins, einen allseits beliebten und geachteten Menschen, zu Grabe tragen. Viel zu früh, für seine Familie und für uns, beklagen wir diesen Verlust. Ründeroth am 18.1.1966 1. Schriftführer, gez. W. Ruppel“ Für das Dorffest am 3./4. September 1966 enthalten die Akten einen Vertrag mit der Verleihfirma Voss in Eichen/ Olpe zur Lieferung eines Zeltes von 15 x 30 m mit Fußboden, Bestuhlung (400– 500 Personen), Bühne und Zeltheizung. Daraus ergab sich eine Geschäftsbezie- hung, die 1972 von der Familie Heinrich Lütticke aus Dumicke abgelöst wurde. Aus Kostengründen mussten die Mitglieder bis zum Bau des Dorfge- meinschaftshauses 1997 beim Zeltauf- und -abbau helfen. Hier waren vor allem in den ersten Jahren am Donners- tag und am Dienstag bei den schweren Teilen (Dachkonstruktion, Fußboden, Aufziehen der Plane etc.) die starken Hammerschmiede aus Stiefelhagen gefragt, während sich die anderen Mitglieder mit den leichteren Teilen und der Zeltausstattung bzw. Aus- schmückung befassten. Dabei waren über viele Jahre auf der auch jetzt noch mit einer Hecke aus Birkenreisern geschmückten Bühne zwei unüberseh- bare Kappesfässer voller Gladiolen sowie eine Blumenampel über der Tanz- fläche ein schöner Blickfang. Ab Ende der 1970er-Jahre wurden Auf- und Abbau durch einen Autokran wesentlich erleichtert. Der Musikverein Loope und Karl Hardt. Döstibu_17. 7. Test Plakat:Döstibu_Vorschlag.qxd 26.07.2011 13:19 Seite 28

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