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25 Am 12. Februar 1966 fand die erste Jahreshauptversammlung um 20.00 Uhr im Gasthof Haarmann statt. Der Einladung lag ein Vorschlag für eine Geschäftsordnung bei, der u. a. eine Redezeit von fünf Minuten vorsah, die allerdings veränderbar war. Unter Punkt 7 der Tagesordnung wurde der neue Gemeindedirektor von Ründe- roth, Kurt Beckmann, vorgestellt. Neben diversen Wegeverbesserungen sowie dem Kauf und der Aufstellung von Ruhebänken wurde auch über den Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages für die Festwiese und die Anmeldung für das Flurbereinigungsverfahren Remerscheid beraten. Der nachstehende Jahresbericht 1965/66 schildert ausführlich und humorvoll das erste Lebensjahr des Vereins und soll den Lesern die damals herrschende Aufbruchstimmung deut- lich machen: „Jahresbericht 1965/66 Mit etwas bangem Gefühl erwarteten Vorstand und Mitglieder unseren ersten Auftritt in der Öffentlichkeit als Gemeinnütziger Verein. Wir wollten selbstverständlich alles daransetzen, diesen Auftritt so glanzvoll als eben möglich zu gestalten. Es galt ein Fest, unser Dorffest, vorzu- bereiten, das etliche technische und – das soll auch nicht verschwiegen werden – kaufmännische Probleme in sich barg. Nachdem der Festplatz von Planierrau- pen in eine Ebene gelegt war, machten wir uns daran, die Gestänge für Brat- wurst- und Schießbude zu errichten. Es sah noch alles etwas verloren aus – 1966 1965 auf dem Weg ins Festzelt V. l. 1. Reihe Paul Elendt, neuer Schützenkönig Hans Bertram, amtierender Schützenkönig Werner Wirth 2. Reihe Fritz Altmann, Willi Ruppel, Günther Giesow 3. Reihe Ernst Engel, Carl Clemens, Victor Lusa, Kurt Fischer 4. Reihe Heinz Stöcker, Egon Kanthak, Paul Jahn, Klaus Lusa 5. Reihe Fritz Romeikat, Addi Goller, Karl Maurer, Klaus Clemens 6. Reihe Peter Noß, Willi Ruzicka, Karl Kirch, Karl-Heinz Langer, Karl Nörrenberg, Helmut Knorr 7. Reihe Bernhard Lusa, Martin Splett, Klaus Paßberger, Kurt Kleinjung 8. Reihe Robert Lütticke, Walter Schumacher aber aller Anfang ist bekanntlich schwer und man kann sich noch gar nicht so recht vorstellen, wie alles das einmal werden soll. Zu einer außerordentlichen Mitglieder- versammlung mit Frauen wurden etwa vier Wochen vor dem Fest die Mitglie- der eingeladen. Der Vorstand trug in kurzen Worten vor, was alles auf dem Fest abrollen soll und bat die Versamm- lung, für den reibungslosen Ablauf des Festes sich mindestens an einem Tag zur Verfügung zu stellen. Da die anfal- lenden Arbeiten nicht ausschließlich von Männern verrichtet werden konn- ten, galt der Appell in gleichem Maß an die Frauen. Denn es waren insgesamt für zwei Tage Lauf- und Kellnertheke, Wurst- und Gulaschstand, Schießstand, Weinstube und für uns momentan am wichtigsten die Kassen zu besetzen. Wie erwartet, gab es auch kein Zögern seitens der Mitglieder und alle Stellen waren rasch besetzt. Es hätte sich der eine oder andere vielleicht ganz gerne an einem anderen Platz gestellt gese- hen – nun, es werden sicher noch mehr Feste gefeiert – und die Rosinen sind im Kuchen bekanntlich verteilt, sodass wohl jeder einmal einen guten oder ruhigen Posten erhalten wird. Wie gesagt, für den technischen Ablauf unserer Veranstaltung war dank der Bereitwilligkeit unserer Mitglieder gut Döstibu_17. 7. Test Plakat:Döstibu_Vorschlag.qxd 26.07.2011 13:19 Seite 25

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