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50J_DoeStieBu

14 50 Jahre – eine starke Gemeinschaft dass für den Gewinner außer einem 30- Liter-Fass-Bier keine weiteren Kosten anfallen durften. Sieger und damit erster Schützenkönig wurde Rolf Kenntemich (Dörrenberg). Die anschließende Feier fand in der Gastwirtschaft Hardt in Dörrenberg statt. Da sich das Ereignis herumge- sprochen hatte, feierten neben den Schützen auch viele Bewohner aus den Ortschaften Dörrenberg, Stiefelhagen und Buschhausen sowie vom Dörren- berger Weg mit. Mit den aus den Ortsnamen abgeleite- ten Abkürzungen nannte sich die noch unorganisierte Gruppe „Schützengilde Dö-Stie-Bu“. Diese Bezeichnung wird im Rahmen des Vogelschießens auch heute noch verwendet. Im Laufe der inzwi- schen 50-jährigen Geschichte wird die Gilde auch oft als „Unterhaltungsabtei- lung“ des Gemeinnützigen Vereins bezeichnet. Diese Veranstaltung hatte so viel Anklang gefunden, dass im nächsten Jahr wiederum in ähnlichem Rahmen gefeiert wurde – Schützenkönig wurde Egon Schumacher aus Buschhausen. Während des gemütlichen Teils gab es bereits Vorschläge zur Gründung eines Vereins. Auch fand bereits eine Korso- fahrt mit geschmückten PKW von Dörrenberg über Dörrenberger Weg, Alt-Stiefelhagen, Siedlung Stiefel- hagen, Buschhausen und zurück nach Dörrenberg statt. Auch 1963 wurde am ersten Septem- ber-Sonntag wieder „In den Böken“ geschossen, von wo der neue König in einem Umzug zur Gaststätte Hardt zur 1962 1963 ausgedehnten Feier geleitet wurde. Schützenkönig wurde Ulrich Berger vom Dörrenberger Weg nach 580 Schuss Kleinkalibermunition und 35 Schuss mit der schweren Waffe. Neben der Kette wurde er mit einem Eichen- kranz geschmückt. Jeder Schütze hatte ein Startgeld von 5,- DM zu entrichten. Bei den ersten Festen erhielten die jeweiligen Schützenkönige nach dem erfolgreichen Schuss von Änne Schu- macher, besser bekannt als „Tante Änne“, jeweils einen Strauß Gladiolen. Am Sonntagnachmittag fand erneut eine Korsofahrt statt. Zum 1. November 1963 gab es einen Wechsel in der Gastwirtschaft Hardt. Die Familie Hardt zog sich zurück; die Gaststätte wurde von Ernst Haarmann übernommen. Inzwischen hatte die Gemeinschaft Feuer gefangen und Gastwirt Haar- mann entschloss sich 1964, das Fest in eigener Regie in einem Festzelt auf einer Wiese unterhalb der Gaststätte zu feiern. Das 400 Personen fassende Zelt (bereits mit Zeltheizung) war bei der Krönung des neuen Schützenkönigs Werner Wirth (Buschhausen) bis auf den letzten Platz besetzt. Ihm wird nach dem erfolgreichen Schuss der Ausspruch zugeschrieben: „Ich weiß, wo die Mücken das Fett haben!“ Eine Sektbar durfte natürlich auch nicht fehlen und wurde im Keller der Gaststätte eingerichtet. Zum Tanz spielte die Feuerwehrkapelle Marienhagen auf. Dies war der Beginn einer langen Freundschaft mit Werner Lindenberg und dem späteren Nacht- 1964 Tank- und Verpflegungswagen bei der Korsofahrt 1963 in Stiefelhagen; es gab heiße Würstchen und Bier, das Glas für 20 Pfennig. Zu erkennen sind v. l. auf dem Trecker Ute Stöcker; auf dem Wagen Michel Michajluk, Werner Heller, Victor Lusa, Emil Kleinjung; hinter den Köchen Horst Clemens; hinter den Zapfern Wilhelm Rutzika, Wolfgang Hardt; vor dem Wagen Günther Giesow, Hermann Schumacher, Klaus und Karl Clemens; davor Werner Wirth; im Bereich des Mastes Erwin Voth (mit Strohhut), Schützenkönig Ulrich Berger, Egon Neu, Helmut Knorr. Döstibu_17. 7. Test Plakat:Döstibu_Vorschlag.qxd 26.07.2011 13:16 Seite 14

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