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13 Ein Verein feiert Geburtstag – 50 Jahre Gemeinnütziger Verein Dörrenberg-Stiefelhagen-Buschhausen e.V. An einem Sonntagnachmittag Ende August 1961 saßen Helmut Fuchs und Klaus Paßberger an einer schattigen Stelle im Garten in Stiefelhagen bei einem kalten Getränk. Sie kamen auf das an diesem Wochenende stattfin- dende Schützenfest in Ründeroth zu sprechen und meinten, so ein Vogel- schießen könnte auch auf ihrem Berg durch-geführt werden. Gegen 17.00 Uhr gingen sie nach Dörrenberg, um in der dortigen Gast- stätte Hardt Freunde zu treffen und einige Stunden in geselliger Runde zu verbringen. Dort trugen sie ihre Idee vom Vogel- schießen vor, die von einigen Gästen, insbesondere aber vom Gastwirt Karl 1961 V. l. knieend: Victor Lusa, Werner Wirth, Heinz Stöcker, Helmut Wiefel, Hermann Schumacher – dahinter Helmut Fuchs, Klaus Lusa, Karl Hardt, Helmut Strehl, August Schmidt, Hans-Günther Hardt, Ernst Stöcker, Paul Elendt, Manfred Wissmann, Klaus Clemens, Schützenkönig Rolf Kenntemich, Kurt Kleinjung, Egon Neu, Franz Neu, Klaus Paßberger, Konrad Schumacher, Emil Kleinjung, Günther Schmidt – im Fenster Margret Wissmann, Elisabeth Schmidt, Gerda Lahaye, Emmy Hardt, Dora Hardt. Hardt und seinem Bruder Hans-Günther, interes- siert aufgenommen wur- de. Die Überlegungen gingen hin und her und schließlich hieß es: „Das machen wir nächsten Sonntag!“ Karl Hardt nahm sich der Sache an, erkundigte sich bei der Gemeinde nach der Rechtslage, holte eine Schießerlaubnis ein und bestellte den Orts- polizisten Karl Schultz als Schießaufsicht. Den Vogel fertigte Werner Wirth aus Busch- hausen an; als geeignete Stelle zum Schießen wurde ein kleiner Buchenwald, „In den Böken“ genannt, am Ortsausgang von Dörrenberg nach Oesinghausen ausge- sucht. Nach einem Kleinkalibergewehr und Munition brauchte man bei der Jagdleidenschaft der Dörrenberger nicht lange zu suchen. Auch für eine Königskette wurde gesorgt. Darum kümmerten sich Kurt Kleinjung und Klaus Paßberger. Eine handelsübliche Messingkette wurde mit einer Kupferplatte verbunden, auf der mit Schlagbuchstaben „Dö-Stie-Bu“, flankiert von zwei Auerhähnen, einge- schlagen wurde. Da das Ausgangsmate- rial zu klein war, wurde es unterm Schmiedehammer auf die entsprechen- de Größe gebracht. So konnte es am ersten Sonntag im September losgehen, wobei klar war, V. l. Paul Elendt, erster Schützenkönig Rolf Kenntemich, Emil Kleinjung. Döstibu_17. 7. Test Plakat:Döstibu_Vorschlag.qxd 26.07.2011 13:16 Seite 13

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